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Michael Vaupel

Seit 1987 investiere und trade ich
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Rezension Brettspiel: Namibia

Liebe Leserin, lieber Leser,

ich sage es direkt: Ich bin befangen!

Ein Brettspiel mit dem Titel „Namibia“,

  • welches in den 1880ern in Südwestafrika spielt
  • es geht um Konzessionen, Diamanten, Silber, Gold, Kupfer…
  • bezahlt wird per „Goldmark“,
  • in der Spieleanleitung findet sich in der Einleitung ein fiktiver Brief des „Kaiserlichen Generalkonsuls“ an einen Spieler…

das finde ich thematisch dicht! Das habe ich mir direkt sehr wohlwollend voreingenommen angeschaut bzw. angespielt.

Und so sieht es aus:

Spiel Namibia

Quelle: Mücke Spiele

Worum es geht:

3-4 Spieler(innen) schlüpfen in die Rolle von Rohstoff-Gesellschaften, welche in Namibia nach vier Rohstoffarten schürfen.

Diese Rohstoffe sind – historisch korrekt:

  1. Diamanten
  2. Gold
  3. Silber
  4. Kupfer

Das Spiel geht über sechs Runden.

In jeder Runde findet zunächst eine Biet-Runde statt. Wer bietet den höchsten Betrag, um die Kolonialregierung zu „schmieren“? Der Gewinner erhält Vorteile – kann bestimmen, wo der Ausbau des staatlichen Schienennetzes erfolgt. Doch das kostet auch Imagepunkte.

Dann folgen die Bautätigkeiten: Minen werden fertiggestellt, neue Bauvorhaben begonnen, und es wird exploriert = nach neuen Rohstoffen gesucht.

Dann können noch Schienen platziert und LKWs zu einer Mine bewegt werden.

Zentral ist dann die Phase „Transport“: Jeder Spieler bestimmt einen von vier Häfen und eine von vier Rohstoff-Arten. Nur diese können dann verschifft werden – was den Spielern natürlich Einnahmen bringt, welche re-investiert werden können.

Im Spiel ist ein durchdachter Preismechanismus integriert, welcher die Preise der Rohstoffe fallen oder steigen lässt – je nachdem, wie viel gefördert wird und ob das Angebot höher oder niedriger als die Nachfrage ist. Dazu gibt es eine entsprechende Preisskala – auf dem Spielbrett rechts:

 Namibia Brettspiel

Quelle: Mücke Spiele

Gut gefällt mir die Interaktion mit den anderen Spielern: Das geht beim Bieten um das „Schmieren“ der Kolonialregierung los.

Insbesondere in der Transportphase kann ein Spieler seinen Konkurrenten durchaus ein Schnippchen schlagen, wenn ein Hafen ausgewählt wird, welchen diese nicht erreichen.

Was mir nicht gefällt, ist ein Punkt beim ansonsten schönen Material. So habe ich bei der Spielewährung „Goldmark“ etwas haptisch Anspruchsvolleres erwartet als kleine Plastikmünzen ohne Wertaufdruck.

Der Wert dieser Münzen (1, 5, 10 oder 25) ergibt sich alleine durch deren Farbe. Das finde ich persönlich nicht praktikabel („wieviel ist nochmal eine lila Münze wert?“)

Doch dafür, dass es ein Kleinverlag (Mücke Spiele) ist, möchte ich deswegen nicht zu sehr meckern. Insgesamt hat mir das Spiel nämlich sehr viel Freude bereitet.

Deshalb meine Empfehlung für Namibia- und/oder Rohstoff-Liebhaber:

Namibia – Kupferrausch und Diamantenfieber von Mücke Spiele

Schönen Feierabend!

Ihr

Michael Vaupel


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